Gibt die Innenministerin stillschweigend zu, dass die Fusion gescheitert ist und 6,5 Milliarden US-Dollar verloren gegangen sind?

Die Erklärung der Innenministerin Phạm Thị Thanh Trà vom 22. August 2026, „keine massenhaften Entlassungen von Beamten zuzulassen“, die mit dem Schreiben „Beendigung der Umsetzung der Regelung gemäß Verordnung 178/2024“ einherging, wird von Beobachtern als stillschweigendes Eingeständnis des Scheiterns einer äußerst kostspieligen Politik gewertet.

Die Tatsache, dass die Regierung die Unterstützung bereits nach zwei Monaten des Betriebs der zweistufigen Verwaltungspolitik hastig einstellte, hat deutlich gemacht, dass dies eine Welle von Abgängen unter den Beamten ausgelöst hat und der Plan, den Personalbestand mithilfe von Abfindungen zu verschlanken, in eine Sackgasse geraten ist.

Zahlen von Mitte August 2026 zeigen, dass sich etwa 100.000 Beamte für den vorzeitigen Ruhestand entschieden haben. Der Staatshaushalt musste bis zu 170.000 Milliarden Dong (umgerechnet etwa 6,5 Milliarden US-Dollar) für Abfindungen aufwenden – im Durchschnitt erhielt jeder Mitarbeiter etwa 1,7 Milliarden Dong.

Die Paradoxie liegt darin, dass ein Beamter, der nur zwei bis fünf Jahre früher in den Ruhestand geht, eine Abfindung erhält, die um ein Vielfaches höher ist als das Gesamtgehalt, das er erhalten hätte, wenn er bis zum Renteneintrittsalter weitergearbeitet hätte.

 

Dieser unvernünftige Abfindungsmechanismus schafft es nicht nur nicht, unfähige Personen auszusortieren, sondern macht die Verordnung 178 auch zu einem „Sicherheitsnetz“ für nicht wenige Beamte, die sich angesichts des Drucks durch Untersuchungen wegen Verfehlungen ihrer Verantwortung entziehen wollen.

 

Gleichzeitig hat die Politik der „Wiedervereinigung des Landes“ viele Menschen dazu gezwungen, fern von ihrer Heimat unter großen Schwierigkeiten zu arbeiten, was sie dazu veranlasst, das System zu verlassen, um die Abfindungszahlungen zu erhalten.

Diese Welle freiwilliger Kündigungen stürzt die Basisverwaltung in eine schwere Personalkrise. Viele fähige Beamte in Schlüsselpositionen haben sich für den Weggang entschieden, während die technischen Systeme und die Ausstattung noch nicht rechtzeitig angepasst werden konnten.

Die Folge ist, dass die ohnehin schon umständlichen Verwaltungsabläufe nun noch mehr ins Stocken geraten, was die Wartezeiten und Unannehmlichkeiten für die Bürger weiter erhöht.

Die Anordnung des Innenministeriums, die Maßnahmen zur Bindung von Beamten einzustellen, wird als ein Schritt angesehen, sich aus der Verantwortung zu ziehen.

Doch der Verlust von 6,5 Milliarden USD aus dem Staatshaushalt sowie die damit verbundenen Folgen, die den Staatshaushalt zusätzlich belasten – die Frage nach der Verantwortung bleibt weiterhin unbeantwortet.

Hong Linh – Thoibao.de